Eine unvergessliche Reise zu den Masters 2018 - USA

03.05.2018

Die erste und einzige Ent-täuschung gab es schon vor Beginn – neben vielen anderen Dingen, die verboten waren, war die Mitnahme von Kameras und Handys auf der Anlage untersagt (es wurde genauestens bei Ein-lass kontrolliert). So müssen also unsere vielfältigen und groß-artigen Eindrücke „unbebildert“ in der Erinnerung bleiben.

Die Herren Oskar und Markus Brunnthaler, Geschäftsführer von Golf Time und Golf Time Tours, hatten sich mit uns am Hauptleaderboard an Tee 1 verabredet, um uns über Hintergründe des Turniers zu informieren und uns im gigantischen Pressehaus (dem Weißen Haus in Washington nachempfunden) herum zu führen.

Das Turnier ist von der ersten bis zur letzten Sekunde, vom ersten bis zum letzten Meter, reglementiert. Bei gut 50.000 Besuchern je Tag ist dies für einen reibungs-losen Ablauf wohl erforderlich. Erstaunt waren wir über deren Disziplin; bei Über-treten von Regeln riskiert man allerdings eine lebenslange Platzsperre. Gut, das hätte uns jetzt nicht so gestört, aber wir haben uns natürlich ebenfalls daran ge-halten, sind also nicht barfuß herum gelaufen, haben uns nicht in’s Gras gelegt und auch nicht die Kappe verkehrt herum auf dem Kopf getragen. Viele Tribünen luden zum Verweilen ein. So erlebten wir am Par 3 des Lochs 16 (Abschlag – riesig langes Wasser – Grün) mit bestem Blick auf die gesamte Länge ein "Hole in One", gespielt von einem Amerikaner. Die Begeisterung der Zuschauer war hinreißend. Erst ein leises „Go – go – go“ , das immer lauter wurde und in einem Jubel von bestimmt 500 Amerikanern auf der nun leicht bebenden Tribüne endete. Natürlich haben wir auch Bernhard Langer, Martin Kaymer und Tiger Woods ein Stück begleitet. Der Leser möge es bitte verzeihen: Das rein Golferische stand für uns nicht so im Mittelpunkt. Die gesamte Veranstaltung inmitten dieser vielen Besucher erleben zu dürfen, war für uns einfach GIGANTISCH.

Die anschließenden 7 Tage brachten wir dann im Hotel Sanctuary, Kiawah Isle Golf Resort, mit Blick auf den Atlantischen Ozean, zu. Es liegt auf einer teils sumpfigen Halbinsel eine Stunde südlich von Charleston mit vielen Golfplätzen, von denen wir vier bespielten. Die Plätze erschienen uns, abgesehen von ganz schrecklich vielen Wasserhindernissen, nicht schwieriger als unserer. Sie waren in einem ausge-zeichneten Zustand, nur werden Divots in Amerika wohl nicht zurück gelegt. Dafür gab es an jedem Buggy Behälter mit einem Sand-Grassamen-Dünger-Gemisch, von dem, wie man sehen konnte, eifrig Gebrauch gemacht wird. Spektakulär waren natürlich die auf den Golfplätzen heimischen Alligatoren, an die man sich nicht näher als 20 m heran wagen soll. Wenn nun einer in der Nähe des Abschlages vermeintlich träge herum lag, beeinflusste das dann doch die Qualität unserer Schläge enorm. 

Es gäbe so unendlich viel zu erzählen, doch das würde den Umfang dieses Artikels sprengen. Unvergesslich werden mir die Schwärme Pelikane bleiben, die am späten Nachmittag tief über unser Hotel zogen.Es war eine unvergessliche Reise, nach deren Ende wir uns nun wieder auf die Runden mit den Alten Hasen freuen !!!

 

-Ein Bericht von unserer Gemeinsam Golfen Gewinnerin Susanne Spiegelhalder-

 

Please reload

Unsere Empfehlungen

Ferien-Golf-Tag am 01. Juli 2019

June 14, 2019

1/5
Please reload

Aktuelle Einträge

I'm busy working on my blog posts. Watch this space!

Please reload

Suche nach Tags

August 8, 2019

Please reload

Folgen Sie uns bei...
  • Facebook Basic Square
  • Twitter Basic Square